Struktur im Corona Alltag und wieso sie so wichtig ist

Ohne eine Struktur im Corona Alltag fühlt es sich manchmal an, als hätte man dauerhaft Ferien: jeden Tag ausschlafen, in den Tag hinein leben und die Sonne genießen. Unser neuer Alltag verführt uns zunehmend dazu, alles einfach schleifen zu lassen. Doch auch jetzt (oder besonders jetzt) ist eine feste Struktur wichtig und unabdingbar. In diesem Beitrag verrate ich Dir deshalb, wie wir unseren Tag organisieren und weshalb eine feste Sturktur im Corona Alltag so wichtig ist.

Menschen sind Gewohnheitstiere. Doch ebenso schnell, wie wir uns gute Gewohnheiten aneignen, können wir sie auch wieder verlieren, wenn wir sie nicht mehr regelmäßig ausüben. Natürlich ist es schön, in den Tag hinein zu leben und die Seele etwas baumeln zu lassen. Nun sind wir schon seit 8 Wochen in der „neuen Normalität“ angekommen und in vielen Bundesländern gibt es bis heute noch keine klare Linie darüber, wie und wann unser altes Leben wieder eintritt.

Daher war es mir besonders wichtig, eine Sturktur im Corona Alltag einzuführen und nicht mehr den Tag so zu nehmen, wie er eben kommt. Schließlich müssen wir alle früher oder später wieder in einen geregelten Alltag zurück kehren. Umso leichter wird es allen fallen, wenn auch jetzt ein fester Tagesablauf und eine Struktur herrscht.

In diesem Beitrag möchte ich Dir Tipps mitgeben, wie wir Struktur im Corona Alltag halten und wie auch Du das hinbekommst.

Deshalb ist Sturktur im Corona Alltag so wichtig

  • Am Ende des Tages siehst Du, was Du alles erreicht hast und fühlst dich so glücklicher
  • Es bleiben keine Aufgaben liegen und müssen mühevoll nachgeholt werden
  • Besonders Kinder brauchen klare Linien um sich orientieren zu können
  • Du arbeitest schneller und effektiver als wenn Du vor dich hin arbeitest

Stehe mit dem Wecker auf

Ja, es war schön, in der ersten Zeit alles etwas langsamer angehen zu lassen und vor allem: morgens liegen zu bleiben. Doch langsam merken wir, dass es ziemlich uneffektiv ist, wie wir so vor uns hinlegen: die große fängt relativ spät mit den Schulaufgaben an und eiert damit bis in den Nachmittag. Die kleine schläft sehr unregelmäßig, mal ohne Mittagschal, mal ist sie bis 22 Uhr wach. Deshalb wurde mir klar: so kann es nicht weiter gehen! Frühstücken um 10 Uhr ist zwar ganz nett, aber auf Dauer können wir dieses Leben so nicht weiter führen.

Seit neuestem klingelt mein Wecker übrigens um 7 Uhr. So kann ich noch in Ruhe aufstehen, bevor ich langsam die Kinder wecke und habe sogar noch kurz Zeit für mich, bevor der Wahnsinn losgeht.

Richte Dich

Für den einen mag es bescheuert kligen, aber auch im Corona Alltag bin ich meistens gerichtet. Zum einen arbeite ich viel auf Social Media oder führe Video Calls, auf den ich eben zu sehen bin. Zum anderen fühle ich mich dadurch aber motivierter, etwas zu tun, wenn ich gerichtet bin, als im Schlabberlook.

Teile den Tag ein

Wie während der Schulzeit auch haben wir einen „Plan“ wie wir unseren Tag gestalten. Dieser ist natürlich flexibel und mit Zeitpuffern, dennoch ist eine Routine besonders während des Homelearnings sehr wichtig.

Also ist unser Tag in etwa so eingeteilt:

  • 08:00 – 09:00 Anziehen, frühstücken, Zähne putzen
  • 09:00 – 10:00 Homeschooling Mia / To Dos Mama
  • 10:00 – 11:00 Draußen Zeit
  • 11:00 – 12:00 Lea schläft (oder auch nicht) / Mia lernt / Mama arbeitet
  • 12:00 – 13:00 kochen / essen
  • 13:00 – 14:00 Mia lernt
  • 14:00 – 15:00 Draußen Zeit
  • 15:00 – 16:00 Mama arbeitet, Kinder spielen

Und der Abend variiiert je nach dem, was wir vorhaben, wenn Papa heim kommt (sofern man in der jetzigen Zeit etwas noch als Familie vorhaben kann oder darf)

Setze Dir Ziele

Was möchtest Du heute erreichen? Es hilft mir total, meinen Fokus zu setzen, wenn ich genau weiß, was ich an diesem Tag umsetzen möchte. Deshalb setze ich mir jeden Morgen meine Ziele und lege meine Struktur im Corona Alltag danach aus.

Führe To Do Listen und Notizen

Außerdem führe ich jeden Tag eine To Do Liste (eine von meiner Partner Firma und eine private) auf der ich alles notiere, was ich an dem Tag zu erledigen habe. Wenn mir im Laufe des Tages etwas wichtiges einfällt notiere ich es mir ebenfalls. Sollte ich es nicht heute erledigen können, erstelle ich einen Termin in meinem Terminkalender.

Macht Pausen an der frischen Luft

Wir setzen unsere Lernpausen ganz bewusst nach Draußen. So wie auch in der Schule die Kinder die große Pause auf dem Schulhof verbringen, dürfen auch meine Kinder sich in der Pause draußen austoben. Ich habe gemerkt, dass wir alle viel ausgeglichener sind, wenn wir die Auszeit nach draußen verschieben. Zuml wir immer in der kleinen Wohnung aufeinander sitzen (3 Zimmer zu viert sind nun einmal nicht gerade groß).

Frische Luft ist schließlich nicht umsonst dafür bekannt, den Geist aufzuwecken. Nach dieser Durchlüftung sind alle ein Stück konzentrierter.

Führe einen Terminplan mit Dir selbst

Ich liebe ja Listen aller Art. Und eine große Hilfestellung ist mir dabei der Terminplaner, den ich von der lieben Beate bekommen habe. Neben meinen Hautberatungsterminen mache ich noch Termine mit mir selbst aus. Dann kann ich auch sicherstellen, dass ich die anfallenden Aufgaben auch wirklich erledige, da ich die Zeit hierfür ja geblockt habe.

Fazit

Eine Struktur im Corona Alltag zu halten ist eigentlich ganz einfach. Es kostet Dich nur, Deinen Schweinehund zu überwinden und ein paar Planungen vorzunehmen und schon kann es losgehen.

Bist Du eher Team Entspannt oder Strukturierst Du deinen Corona Alltag?

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